Tipps: Mauern und Verputzen – Starke Fundamente und Wände!

Willkommen in unserem umfassenden Ratgeber, in dem Sie wertvolle Einblicke in die Welt des Mauerns und Verputzens erhalten. Ein solides Fundament ist das Herzstück jedes Bauwerks – und genau hier setzen wir an. Von der Auswahl des richtigen Mauersteins, abhängig von Ihrem Bauvorhaben, bis hin zu essenziellen Aspekten wie Wärmedämmung und Schallschutz, decken wir alle wichtigen Themen ab. Ob Sie eine unkomplizierte Garage bauen oder ein Wohnhaus mit hohen Ansprüchen an Wärmedämmung errichten möchten, wir bieten praktische Lösungen und Tipps zum Mauern und Verputzen. Erfahren Sie, warum manche Wandbaustoffe besser für Ihr Projekt geeignet sind als andere, und wie Sie mit verschiedenen Verarbeitungstechniken optimale Ergebnisse erzielen. Außerdem geben wir Ihnen wichtige Hinweise zur Handhabung und zum Gewicht der Mauersteine, die Ihre Arbeit erleichtern können. Dieser Leitfaden richtet sich an Heimwerker und Profis gleichermaßen, um die komplexen Herausforderungen des Mauerns und Verputzens zu meistern.

Tipps: Mauern & Verputzen – Starke Fundamente!

In diesem Ratgeber erhalten sie einen Überblick über Probleme und hilfreiche Tipps zum Thema Mauern und Verputzen. Die Grundlage jedes Gebäudes und jedes Bauwerkes ist ein solides gut gebautes Fundament. Bevor man mit dem Mauern beginnt, muss man sich erst einmal für den passenden Mauerstein entscheiden. Die Wahl hängt von dem geplanten Gebäude ab, möchten sie beispielsweise eine Garage bauen die nicht beheizt werden soll kann man die Wärmedämmung außen vor lassen. Handelt es sich jedoch um eine Mauer ihres im Bau befindlichen Wohnhauses an dem sie vieles in Eigenleistung machen wollen, muss auf eine ausreichende und gute Wärmedämmung geachtet werden. Zusätzlich zur Wärmedämmung muss beim Wohnhaus auf Schallschutz und hohe Druckfestigkeit geachtet werden.

In der Verarbeitung unterscheiden sich die verschiedenen Wandbaustoffe nur im Detail. Beim Großteil der heute verwendeten Steinsorten kann auf eine Stoßfugenmörtelung verzichtet werden, da die Steine mit einem Nut- und Federsystem ausgestattet sind. Mörtel wird nur dann benötigt, wenn die Feder aufgrund eines Zuschnittes verloren gegangen ist, sie also einen Stein „Stumpf“ auf einen anderen stoßen. Viele Hersteller bieten heute auch Plansteine beziehungsweise Planziegel an, welche nur mit einer ca. 2mm starken Mörtelfuge auch Lagerfuge genannt verbunden werden.

Dickbettverfahren für das Mauern und Verputzen

Häufig sieht man dennoch die Herkömmliche Methode mittels Dickbettverfahren. Dieses wird ebenso angewendet bei Plansteinen, da diese nur geringe Maßtoleranzen aufweisen und relativ teuer in der Herstellung sind. Im Gegensatz zu Nut- und Federsteinen weisen die Plansteine eine höhere Wärmedämmung auf, da die Fuge dünner ist und somit weniger Wärme entweichen kann. Wer jedoch auf den Preis achten muss und sich deshalb nicht für die teureren Plansteine entscheidet sollte statt Normalmörtel (NM) auf den so genannten Leichtmörtel (LM) umsteigen.

Dieser verhindert aufgrund seiner Zusammensetzung die Entstehung von „Wärmebrücken“ die beim Normalmörtel vorkommen können. Neben der Art der Verarbeitung sind auch Handhabung und das Gewicht der Mauersteine nicht außer Acht zu lassen. Praktisch sind Steine mit seitlichen Griffmulden um ihn einfach zu positionieren. Doch sind die Griffe nur von Vorteil wenn das Gewicht des Steines auch dementsprechend ist, ein Kalksandstein wiegt ungefähr drei bis viermal soviel wie ein Stein aus Porenbeton in der selben Größe. Spätestens nach ein paar Arbeitstagen werden sie sich überlegen warum sie nicht den etwas teureren Porenbeton benutzt haben.

Je nach Einsatzgebiet werden unterschiedliche Anforderungen an die Mauersteine gestellt. Es kommt darauf an ob es Außen- oder Innenwände sind, welche Dämmungswerte man bracht. Da dies nicht immer einfach ist, lassen sie sich im Notfall von einem Baustoffhändler beraten um Fehler im Nachhinein zu vermeiden. Hilfreich sind auch Broschüren der entsprechenden Herstellern mit Anleitungen und eventuellen Hotlinenummern. Bei einem großen Projekt wie einem Hausbau empfiehlt es sich als Heimwerker sowieso eine Betreuung durch einen Bauleiter zu organisieren. Denn Fehler beim Hausbau können nicht nur teuer werden sondern unter Umständen auch richtig gefährlich.

Anstrichtechniken

Sie wollen ihren Räumen mit einem neuen Anstrich eine individuelle Note verpassen wissen aber nicht welche Anstreich- Technik es sein soll? In folgendem Ratgeber geben wir Ihnen einen kleinen Einblick in die Verschiedenen Techniken des Anstreichens.

Jeder weiß, dass weiße Wände nicht unbedingt zu einem Wohlgefühl des Wohnens beitragen. Aber welche Farbe passt in den Raum? Man sollte beachten, dass ein Raum mit einem farbigen Anstrich gleich ganz anders wirkt. So kann Farbe dunkle Ecken aufhellen, kleine Räume etwas größer wirken lassen, niedrige Wände strecken und lange Flure unterteilen. Farbe bringt Gemütlichkeit und die Lust des Wohnens in den Raum. Jedoch stellt sich nicht nur die Frage der Farbwahl sondern auch die Frage: „Wie bringt man die Farbe an die Wand?“ Bevor man klärt welche Farbe es sein soll, sollte man sich für eine bestimmte Anstreich-Technik entscheiden.

Stupftechnik

Diese Technik eignet sich sowohl für glatte, als auch für strukturierte Untergründe wie z.B. Rauhfaser oder Putz. Benötigt wird dazu nur ein Naturschwamm, der in jedem Baumarkt oder jeder Drogerie erhältlich ist.
Es ist nur darauf zu achten, dass der Schwamm gut in der Hand liegt und eine Struktur die gefällt. Als nächstes sollte man wie üblich alles abkleben was nicht farbig werden soll und die Farbe anrühren. Dann kann es schon losgehen. Man befeuchtet den Schwamm zunächst mit Wasser, drückt ihn aus, taucht ihn in die Farbe und drückt überschüssige Farbe wiederum aus. Dann wird der Schwamm gegen die Wand getupft. Wenn einem das Ergebnis nach dem ersten Durchgang schon gefällt kann man schon aufhören. Rchtig gut wird das Ergebnis aber erst wenn mehreren Schichten übereinander gelegt werden. Denn beim zweiten Durchgang wird das Muster gleichmäßiger. Achten Sie darauf, dass Sie den Schwamm öfter einmal drehen damit das Muster etwas variiert. Mit dem dritten Durchgang werden Stellen ausgebessert und Akzente gesetzt.

Wischtechnik

Bei der Wischtechnik wird ein Flächenstreicher benötigt mit dem man die Lasur entweder in weiten Schwüngen, in Form einer Acht oder eines Diagonalkreuzes auf die Wand aufträgt. Um ein gleichmäßiges Gesamtbild zu erzeugen sollte man die anfangs gewählte Wischform beibehalten. Wie schon erwähnt wird hier keine Farbe sondern eine Lasur verwendet. Der unterschied besteht darin, dass Lasuren durchscheinend sind. Man trägt meist zwei bis drei Schichten auf. Dabei kommt es ganz von allein zu einem tollen dreidimensionalen Farbeindruck da jede Schicht so transparent ist, dass die unteren Schichten durchscheinen. Bitte warten Sie bevor sie die nächste Schicht auftragen immer solang, dass der Voranstrich vollkommen trocken ist. Es ist Ihnen überlassen ob sie Weiß als Grundfarbe nehmen oder eine zur Lasur passende Farbe verwenden. Manche Herstelle bieten extra passende Kombi-Pakete mit Grundfarbe und Lasur an.

Folientechnik

Bei der Folientechnik, auch Frottage genannt legt man einen Bogen Zeitungspapier oder ein angefeuchtetes Stück Stoff auf die noch feuchte Farbe und reibt mit der Hand oder einer weichen Bürste darüber. Dadurch wird die Farbe an manchen Stellen stark und an anderen Stellen weniger Stark aufgesaugt was zu einem unregelmäßigen Muster auf der Wand führt. Statt Zeitung und Stoff kann auch eine herkömmliche Haushaltsfolie verwendet werden. Diese saugt die Farbe natürlich nicht auf, deshalb wird sie so lange an der Wand gelassen, bis sie beginnt anzutrocknen. Teilweise löst sich die Folie beim richtigen Zeitpunkt sogar selbst von der Wand. Je nachdem wie man die Folie an der Wand andrückt entstehen verschiedene Muster. Allerdings ist bei dieser Technik etwas Vorsicht geboten, da es sehr leicht dazu kommen kann, dass man die eigenen Handflächen abbildet.

Fazit Mauern und Verputzen

Unser Ratgeber bietet Ihnen einen umfassenden Überblick über die Herausforderungen und Lösungen im Bereich Mauern und Verputzen. Wir haben erörtert, wie entscheidend die Auswahl des richtigen Mauersteins ist und wie sie von Ihrem spezifischen Bauvorhaben abhängt. Egal, ob es um die Wärmedämmung Ihres Wohnhauses oder um die Konstruktion einer einfachen Garage geht, wir haben gezeigt, dass jedes Detail zählt. Von der Wahl des Materials bis zur richtigen Verarbeitungstechnik – jedes Element trägt zu einem stabilen und effizienten Bauwerk bei. Wir haben die Bedeutung von Wärmedämmung, Schallschutz und Druckfestigkeit hervorgehoben und wie moderne Wandbaustoffe diese Anforderungen erfüllen können. Darüber hinaus haben wir wertvolle Tipps zur Handhabung und zum Gewicht der Mauersteine gegeben, die Ihre Bauarbeiten erleichtern. Zum Schluss haben wir betont, wie wichtig professionelle Beratung und Planung, besonders bei großen Bauvorhaben, sind. Mit diesem Leitfaden sind Sie bestens gerüstet, um Ihr Bauvorhaben erfolgreich und sicher umzusetzen.

Hat dir der Beitrag gefallen? Bewerte uns!
[Gesamt: 4 Durchschnitt: 4.8]

Mehr anzeigen

Martin Zimmermann

Martin Zimmermann (43) ist unser Experte für Heimwerken und Elektrotechnik. Er ist ein passionierter Heimwerker mit über 29 Jahren Erfahrung. Seine Leidenschaft für das Handwerk begann bereits in seiner Jugend,… More »

3 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

⇓ Weiterscrollen zum nächsten Beitrag ⇓


Schaltfläche "Zurück zum Anfang"